ASK ‚WHO MADE MY CLOTHES‘

Solange in den Magazinen, Social-Media Kanälen, Fernsehen usw. die Mode fancy, trendy,… einfach gesagt ‚ansprechend dargestellt‘ wird, wollen wir sie haben. Die Werbung löst in uns den Wunsch auf mehr aus. Mehr Fashion, mehr Trend, mehr mit der Mode mitgehen. Das IT-Girl der Stadt werden, den Key-Look bzw. DAS Teil der Saison besitzen, das wir für individuell halten, das es aber in tausendfacher Ausführung z.B. bei H&M zu finden gibt.

Solange wir das Schöne und den Spaß in/an der Mode präsentiert bekommen, kaufen wir.

Doch was ist, wenn dann eine Fabrik in Bangladesh einstürzt und sich herausstellt, dass das begehrte Lieblingsstück, das man besitzt, von einer Marke ist, die in genau dieser Fabrik hat produzieren lassen?

Oder was ist, wenn deutlich wird, dass dieses Kleidungsstück durch Kinderarbeit entstanden ist?

Hier passt finde ich der Spruch ganz gut ‚Du siehst nur, was du weißt‘. Erst, wenn uns z.B. die Arbeitsbedingungen der Näherinnen vor Augen geführt werden, sehen wir die Schattenseiten der Modeindustrie.

Damit will ich nicht sagen, das man aufhören sollte zu kaufen und sich für Mode zu interessieren. Aber man sollte die Augen geöffnet halten, sich nicht durch die Werbung blenden lassen und sich immer wieder fragen:

WHO MADE MY CLOTHES?

Wenn sich das jeder Mensch regelmäßig fragen würde, könnten wir die Schattenseiten der Modeindustrie vielleicht ein wenig erhellen und damit anfangen, dass Kinderarbeit, fatale Arbeitsbedingungen,…immer weniger werden.

 

2 Gedanken zu “ASK ‚WHO MADE MY CLOTHES‘

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